Foto Alm klein

Götzner Alpe

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* Gastwirtschaft 24.12.16

Weinmanagement NEU auf der Haaralm mit Unterstützung der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Haaralm

bisherige  Bestimmungen (Rechte) in Götzens:

 Gebiet Agrargemeinschaft Götzner Wald:

Von Alters her besteht das Recht des Auftriebes von Kühe, Galtvieh, Schafen und von jenen die keine Kühe überwintern Ziegen nach Maßgabe der jeweils von der Forsttagssatzung festgesetzten Höchstzahl.

Zeit: vom Ausapern bis 15. Mai die Schafe vom 25. Mai bis zum Alpauftrieb das für die Alpe bestimmte Galtvieh. Ab Ende Mai  die Heimkühe und Ziegen.

Gebiet Agrargemeinschaft Götzner Alpe:

Die vorher erwähnten Tiere gelangen dann anschließend auf die Götzner Alpe was zeitlich folgendes bedeutet und festgeschrieben ist:

Zeit: die Schafe (Vorweide)kommen dann vom 16. Mai bis spätestens 6. Juni in das Gebiet der Götzner Alpe. Das Rindvieh kommt nach der Waldweide in das Gebiet der Götzer Alpe. Der gemeinsame Abtrieb hat um den 7. September zu erfolgen. Auf und Abtriebstermin bestimmt der Obmann. Die Schafe kommen nach dem 7.9 zur Weide (Nachweide) wieder auf die Götzner Alm.

Das vorgenannte sind die Rechte der Weidenutzung in Götzens.

 wenn man sich diesen Artikel der Haaralm genau durchliest würde das bedeuten dass diese bei uns schon sehr alten Auftriebszeiten (Rechte) in Wirklichkeit zur spät angesetzt sind. Man sollte sich auch den letzten Satz des Artikels durchlesen um vorbeugend produktive Gespräche führen zu können!

10.05.2015

Almen sind Kulturlandschaft. Diese über Jahrhunderte gewachsene Landschaft

ist Ausdruck traditioneller Wirtschaftsweisen. Typisch für Almen ist das

kleinflächige Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. Daher zeichnen sich Almen

durch hohe Biodiversität aus.

 Eine Nichtbewirtschaftung von Almen würde  zur Verbrachung und damit

 zu einem Rückgang der Biodiversität führen. In weiterer Folge würden wertvolle

Lebensräume und Habitate verloren gehen, das auch für die Bevölkerung katastrophale

 Auswirkungen hätte, da einer der wertvollsten Naherholungsräume verloren ginge.

Wie wichtig der Tourismus in Tirol ist, darauf muss man sicher auch nicht näher

eingehen.  siehe auch:

TT Beilage vom 10.7.2011

Wer sich über die existenzielle Bedeutung der Almwirtschaft informieren möchte erhält beim nachstehenden Link ausgezeichnete Informationen

 

ALP Austria

Programm zur Sicherung und Entwicklung der alpinen

Kulturlandschaft

 

Was passiert wenn Weideflächen nicht mehr beweidet werden bzw. andere Pflanzen oder Erlenbestände aufwachsen?

Dieses Thema wurde wieder einmal ausgezeichnet aufgearbeitet durch die Zeitschrift “Der Alm und Bergbauer”. Hier möchten wir Ihnen einen Artikel vom April 2012 näherbringen. Diese Zeitschrift möchten wir an dieser Stelle besonders bewerben für alle die die Tiroler Alm und Berglandwirtschaft interessiert.

Mehr Infos unter www.almwirtschaft.com